Mal ehrlich: Öffentlich laden ist doch aktuell einfach nur Chaos 🤦‍♂️

Mal ehrlich: Öffentlich laden ist doch aktuell einfach nur Chaos :man_facepalming:

10 Anbieter, 5 Apps, 3 Karten – und am Ende funktioniert genau die falsche Kombination an der Säule.

Ich teste gerade bewusst einen anderen Ansatz mit der Adhoc Map: einfach nur noch Ladesäulen anfahren, die direkt per Kreditkarte oder TWINT gehen. Kein Abo, kein Roaming, kein Ratespiel.

:backhand_index_pointing_right: Android:
Adhoc Map im Play Store

:backhand_index_pointing_right: iPhone:
Adhoc Map im App Store

Für mich fühlt sich das langsam wie der einzig logische Weg an – eher wie tanken statt „IT-Projekt starten“.

Klar, ganz ohne Einschränkungen ist es noch nicht (gerade auf Langstrecke), aber ganz ehrlich:
Warum soll ich mir 5 Anbieter ans Bein binden, wenn ich einfach direkt zahlen kann?

Wie seht ihr das?

  • Nutzt ihr noch aktiv Ladekarten?

  • Oder geht ihr auch Richtung Ad-hoc / Kreditkarte?

  • Lohnt sich irgendein Abo überhaupt noch?

In Deutschland sieht man gerade gut, wohin die Reise geht: Vattenfall ist mit ~45–49 Cent plötzlich im Ad-hoc-Bereich konkurrenzfähig – und taucht genau deshalb in Tools wie Adhoc Map auf.

Die optimieren nicht nur den Preis, sondern gezielt ihre Sichtbarkeit ohne Abo.

GOFAST war in der Schweiz ja mal der Vorreiter beim einfachen Laden.

Einfach hinfahren, einstecken, direkt zahlen – ohne App-Zwang, ohne Abo. So wie es eigentlich sein sollte.

Seit der Integration in Energie 360° hat sich das aber spürbar verändert.

Ad-hoc geht zwar noch – aber preislich inzwischen oft bei ~59 Rp./kWh oder mehr.
Und damit bist du schnell wieder in einem Bereich, wo Apps oder Abos attraktiver werden.

Für mich wirkt das ehrlich gesagt wie:
Vom Vorreiter zum „ganz normalen Anbieter“ geworden.

Schade eigentlich – gerade weil sie gezeigt haben, dass es auch einfach gehen würde.

Wie seht ihr das?

  • Hat GOFAST seinen ursprünglichen Vorteil verloren?

  • Oder ist das einfach die normale Entwicklung im Markt?

Ganz ehrlich, das ist doch einfach Murks…

Die meisten Ladesäulen haben ein Display – aber der Preis steht trotzdem nicht drauf. Stattdessen:
App installieren, QR-Code scannen, registrieren… nur um zu wissen, was es kostet.

Das versteht doch kein normaler Mensch.

Beim Tanken:
Preis steht gross auf der Tafel → fertig.

Beim Laden:
Preis irgendwo in einer App versteckt → warum?

Technisch wäre es ja kein Problem, den kWh-Preis einfach direkt an der Säule anzuzeigen. Das Display ist ja da.

Für mich wirkt das ehrlich gesagt so, als ob man die Preise bewusst „versteckt“, damit man sie schlechter vergleichen kann.

Wie seht ihr das?

  • Ist das einfach schlechte Umsetzung?

  • Oder gewollt kompliziert?